brennt Holzschuppen 15x15m

Am morgen wurden wir um 06:22 Uhr unter dem Stichwort „F2 Feuer Bauernhof – brennt Scheune groß“ zum Gebrasa Gelände in Sassenberg alarmiert. Das Alarmierungsstichwort umfasst die Alarmierung der Löschzüge Sassenberg, Füchtorf und der Drehleiter Warendorf.

Bereits auf der Anfahrt war weithin Feuerschein sichtbar.
Bei Eintreffen stand eine Remise in der Holz gelagert wurde, mit den Abmaßen 15x15m im Vollbrand.
Es wurde umgehend eine Riegelstellung zum historischen Wasserturm auf der einen und einem Flüssiggastank auf der anderen Seite aufgebaut.
Durch den massiven Löscheinsatz mit letztlich 6 C-Rohren und dem Wenderohr der Drehleiter konnte der Brand auf das vorgefundene Ausmaß begrenzt und somit ein Übergreifen auch auf die Industrieanlage erfolgreich verhindert werden.
Personen kamen nicht zu Schaden.
Unter der Leitung von stellv. Zugführer Brandinspektor Stefan Bußmann kamen 60 Einsatzkräfte zum Einsatz.
Die Nachlöscharbeiten zogen sich unter Beteiligung eines Abrissbaggers bis in die frühen Morgenstunden.
Die Ermittlungen zur Brandursache führt die Kriminalpolizei.
 
 

PKW unter landwirtschaftlichem Gerät

Aus bisher ungeklärter Ursache geriet ein PKW unter den Anhänger eines landwirtschaftlichen Gespanns. Unter Einsatz von hydraulischem Rettungsgerät und der Seilwinde des Rüstwagens konnte der PKW samt Insasse aus seiner Lage befreit werden und der Rettungsdienst hatte Zugang zur schwerst eingeklemmten Person. Leider konnte durch den Notarzt nur noch der Tot des Fahrers festgestellt werden. Ein ebenfalls zur Einsatzstelle alarmierter Rettungshubschrauber kam nicht mehr zum Einsatz.

Holzschuppen brennt direkt am Haus

Direkt an ein Wohnhaus angrenzend brannte ein Holzlagerschuppen mit den Ausmaßen 3x3m in voller Ausdehnung. Der Brand drohte auf das Wohnhaus über zu greifen. Durch den schnellen Einsatz von 2 Trupps unter PA mit 2 C-Rohren, über zwei Angriffswege, konnte ein Übergreifen des Brandes auf das Wohnhaus erfolgreich verhindert werden.

Wohnungsbrand – Menschenleben in Gefahr

Nach ersten Einsatzinformationen sollte in einem Mehrfamilienhaus in der Kiebitzstraße ein Brand ausgebrochen sein. Mindestens ein Bewohner sollte sich auf einem Balkon im 1.OG befinden. Auf Grund dieser Informationen alarmierte die Leitstelle nach dem Stichwort: „Feuer-Menschenleben in Gefahr“, was bedeutet dass die Löschzüge Sassenberg und Füchtorf sowie die Drehleiter aus Warendorf Als auch 2 Rettungswagen und ein Notarzt alarmiert wurden.
Bei Eintreffen war das Gebäude stark verraucht. 5 Bewohner, die sich noch selbst retten konnten, gaben an, dass sich offensichtlich keine Personen mehr im Gebäude befinden-ganz sicher konnte diese Aussage aber nicht bestätigt werden. Dieses führte zum sofortigen Einsatz von 3 Trupps unter PA, die jeweils mit einem C-Rohr zur Menschenrettung und Brandbekämpfung vorgingen.
Die Drehleiter aus Warendorf sicherte die vorgehenden Trupps, indem sie eine Anleiterbereitschaft herstellte.
Im gesamten Gebäude konnten zum Glück keine Personen ausfindig gemacht werden.
Ein Bewohner aus der Brandwohnung wurde mit einer Rauchgasvergiftung nach der Behandlung durch die Notärztin vor Ort in das Krankenhaus Warendorf transportiert.
Der sich bereits auf den Flur, als auch auf einen Terassenanbau ausdehnende Küchenbrand konnte auf das bei Eintreffen vorgefundene Ausmaß begrenzt werden.
Durch die hohen Temperaturen und die durch geöffnete Türen begünstigte Rauchausbreitung kam es zu einem hohen Gebäudeschaden.

Maschinenhallenbrand 30x8m

Bei Eintreffen brannte eine Maschinenhalle mit den Ausmaßen 30x8m in voller Ausdehnung. Untergebracht waren hier, neben landwirtschaftlichem Gerät auch eine Ziegenherde. Neben der Halle weideten 4 Kleinpferde die ebenfalls von der starken Rauchentwicklung bedroht waren.
Somit konnten 11 Tiere gerettet und dem Landwirt übergeben werden.
Die Fahrzeuge in der Halle waren allerdings nicht mehr zu Retten und wurden ein Raub der Flammen.
3- Trupps unter Pressluftatmern mit 3 C-Rohren hatten den Brand schnell unter Kontrolle. Eine weitere Ausdehnung konnte somit verhindert werden. Die Löschwasserversorgung konnte durch einen Hydranten in 300m Entfernung sichergestellt werden.

Brennt Wohnwagen

Der Löschzug wurde um 12:15 zu einer unklaren Brandmeldung auf einem Campingplatz an der Versmolder Straße alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Kräfte stand 1 Wohnwagen samt Vorzelt nahezu im Vollbrand und der Brand drohte auf links und rechts nebenstehende Wohnwagen über zu greifen. Personen waren nicht verletzt worden.
Durch einen massiven Löschangriff mittels 3 Trupps unter PA mit C-Rohren konnte erfolgreich ein Übergreifen der Flammen verhindert werden.

Brennen ca. 300 Strohballen sowie Reifenstapel

Kurz vor Abschluss der Maßnahmen an der Einsatzstelle Langewiese kam die Alarmierung zu einem weiteren Brand von Strohballen in der Bauernschaft Dackmar. Der Löschzug Sassenberg und Teile des Löschzuges Füchtorf setzten sich unmittelbar in Bewegung zur neuen Einsatzstelle in Dackmar. Der Löschzugführer Füchtorf übernahm mit einem Fahrzeug die Abschlußmaßnahmen an der Langenwiese und folgte dann unmittelbar zur Einsatzstelle in Dackmar. Hier brannten 300 Quaderballen und ein großer Reifenstapel.

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